ICL

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Zukunftsberuf Augenoptiker – Arbeit am Menschen Die Überalterung der Gesellschaft schreitet voran, außerdem steigt die Nutzung moderner Medien stetig an. Schon Kleinkinder sitzen oft zu lange vor einem Tablet oder Smartphone. Kein Wunder, dass Augenoptiker immer mehr Arbeit haben und kleine und große Kunden gut beraten werden wollen. In meinem Branchenblog stelle ich das Berufsbild und die Anforderungen vor und beschreibe, wie der Alltag eines Augenoptikers aussieht. Die Texte in meinem Blog lassen sich in zwei Schwerpunkte unterteilen: Es geht um Fachthemen rund um Augen und Sehschwächen, aber auch über ästhetische Fragen zu Brillen, Kontaktlinsen oder Laserbehandlungen will ich berichten. Denn heutzutage ist ein Augenoptiker auch Trendberater und Stilexperte für seine Klienten. Augenoptiker interessieren dich brennend? Sieh dich auf meinem Blog um, hier gibt es alle Informationen zu diesem Berufszweig.

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Der Terminus ICL dürfte sehr vielen Menschen nichts sagen. Doch verbirgt sich dahinter ein medizinisches Produkt, welches vielen Personen Linderung bei ihren Sehbeschwerden verschaffen kann. Hinter der Abkürzung verbergen sich implantierbare Kontaktlinsen (Implantable Contact Lenses) woher auch die allgemeine Abkürzung in der medizinischen Fachsprache rührt. Doch was ist bei diesen zu beachten und wie wird eine solche Implantation eigentlich durchgeführt? Wir haben uns mit den Hintergründen dieser Linsen genau beschäftigt und wollen Aufklärung bringen, für wen sich diese am ehesten eignen.

Der Einsatz von ICLs

ICLs sind Kontaktlinsen, die direkt in das menschliche Auge integriert werden. Der dafür erforderliche Eingriff kann ambulant durchgeführt werden. In der Regel dauert dieser Vorgang nicht länger als 30 Minuten und wird unter einer lokalen Betäubung durchgeführt. Dies reduziert die Belastungen für den Organismus extrem.   

Dabei wird mittels eines Lasers die oberste Schicht der Hornhaut des Auges entfernt. Die Linse wird dann auf den Augapfel aufgesetzt und die Hornhaut wieder verschlossen. Auf diese Weise entsteht eine feste Verbindung. Die Linse ist dabei so konzipiert, dass sie die Bewegung des Auges und des Augenmuskels mit ausführen kann. Sie besteht aus verformbaren Material, welches sich sehr flexibel anpassen kann. 

Auf diese Weise entsteht durch eine ICL kein unangenehmer Druck. Zudem geht niemand mehr das Risiko ein, seine Kontaktlinsen in einem ungünstigen Moment zu verlieren.

Genaue Anpassung

Eine ICL kann aber nicht einfach als Standardmodell erworben werden. Jede Linse ist einzigartig muss speziell an den Träger angepasst werden. Daher sind im Vorfeld entsprechende Untersuchungen notwendig, die den genauen Grad der Sehbehinderung feststellen. Zudem muss auch die Form auf den Augapfel ausgerichtet werden, um eine exakte Passform zu gewährleisten.   

Allerdings sind diese Linsen nicht für jeden geeignet. Sollte es sich um eine Erkrankung handeln, die sich durch andere Maßnahmen beseitigen lässt, werden in der Regel keine ICLs eingesetzt. Hier wird dann auf nicht invasive Methoden gesetzt, um eventuelle Allergien zu vermeiden. Erst wenn sich keine weiteren Optionen mehr ergeben, kann der entsprechende Eingriff durchgeführt werden.   

Kostenübernahme durch Kassen  

Derzeit übernehmen noch nicht alle Kassen die Kosten für einen entsprechenden Eingriff. Hierzu muss ein Attest erstellt werden, welches die Operation als unentbehrlich deklariert. In der Folge kann die Übernahme entweder vollständig oder aber zu einem gewissen Anteil erfolgen. In welcher Höhe dieser ausfällt, sollte mit der jeweiligen Kasse individuell geklärt werden.   

Der Eingriff kann natürlich auch aus eigener Tasche bezahlt werden. Hierzu sollte man sich dann an eine Augenklinik mit entsprechender Erfahrung wenden. In dieser kann auch umfassend beraten werden. Zudem kann es nicht schaden, sich eine zweite Meinung einzuholen, denn hierdurch erhält man eine Rückversicherung, ob die implantierbaren Kontaktlinsen wirklich die richtige Lösung sind.

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